Was bedeutet es eigentlich am Aktienmarkt zu agieren? Welche Möglichkeiten gibt es, sein Geld arbeiten zu lassen und wie wird der Preis einer Aktie bestimmt? Welche „Mitspieler“ gibt es am Markt und was sind deren Ziele?
- Am Anfang stehen natürlich die börsennotierten Unternehmen, die sich durch die entsprechende Präsentation und Ausgabe von Aktien finanzieren wollen. Manche von ihnen können sich leider nur über die Ausgabe von Aktien finanzieren, weil kein positiver Cashflow aus der eigenen Tätigkeit entsteht. Andere produzieren solide Überschüsse und zahlen sogar regelmässig Dividenden.
- Es existieren die Algorithmen und Trader, die versuchen kurzfristige Chartausbrüche in beide Richtungen für sich zu nutzen. Sie sind sowas wie das Schmieröl für die Börsenmaschine.
- Im Hintergrund agieren auch die großen Institutionen, also Pensions- und Investmentfonds, die mittel- und langfristig agieren und durch ausgewogene Positionen ihre Risiken gekonnt ausgleichen wollen
- Wir haben auch die Privatanleger, die teilweise noch etwas emotional ins Abenteuer stürzen und oft mehr aus der Emotion heraus handeln und dabei auch viel „Hype“ produzieren
- Zwischen allen vermitteln die Broker, die eigentlich immer ihr Geld verdienen, so lange gehandelt wird.
Manche der Investoren sind in der Hinsicht auf die Kursentwicklung Optimisten, also Bullen. Andere sind eher Pessimisten, also Bären. Eines haben fast alle Akteure am Aktienmarkt gemeinsam: Sie wollen Geld verdienen. Dafür ist ihnen beinahe jedes Mittel recht. Feste Regeln, scheint es nicht wirklich zu geben. Daher ist es umso wichtiger, dass man sich selbst Regeln aufstellt. Dazu gehört auch eine Anlagestrategie, die zu einem selbst passt. Diese wird mit mehr Wissen sogar noch verfeinert. Denn, wer hinter die Kulissen aus Pressemitteilungen, eingekauften Analysten und möglichen (fantastischen) Gewinnen blickt, findet so manches Juwel und auch viel hochgelobten Schrott.
Der größte Feind beim Investieren ist nicht unbedingt der Markt, sondern man selbst. Denn das Investieren ist auch ein Spiel der Marktpsychologie. Viele unruhige Investoren verlieren am Anfang Geld, weil sie entweder zu gierig, zu ungeduldig sind oder schlichtweg zum falschen Zeitpunkt kaufen und verkaufen. Es bedarf einer gewissen persönlichen Gelassenheit, um das hart verdiente Geld effizient arbeiten zu lassen. Doch, es gibt nichts, was man nicht lernen kann. Wenn Du deine Füße nass machen willst, bist Du beim Aktienknigge genau richtig. Damit Du es nicht wie wir auf die harte Tour lernen musst und auf einmal mit dicken Taschen dastehst, weil Du wieder einmal der letzte Gast auf der Party warst.
Willkommen beim Aktienknigge
Der Aktienknigge beleuchtet den Aktienmarkt mit all seinen Risiken, Nebenwirkungen und Möglichkeiten. Der Aktienknigge ist mit dem Ziel angetreten, ein lebendiges Kompendium aus Wissen, Werkzeugen und Indikatoren zur Beobachtung des Aktienmarktes zu werden. Auch der Austausch zwischen Investoren liegt uns am Herzen.
Im Blog landen aktuelle Reflektionen aus dem Investorenalltag, monatliche Marktnotizen und auch mal ein Beitrag mit Bildungsauftrag. Denn das Wissen, wie man mit Geld arbeitet und an der Börse anlegt, ist nicht nur spannend, sondern auch ein wertvolles Werkzeug zur eigenen finanziellen Freiheit.
Der Aktienknigge stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Unsere Mission ist die persönliche Fortbildung in Sachen Finanzen und Altersvorsorge mit Aktien und ETFs. Denn gerade in Zeiten von Negativ- und Niedrigzinsen, Inflationsgefahr und intransparenten Rentenregeln, wollen wir die Finanzen nun endlich selbst in die Hand nehmen.